Theater "Benefiz", 8. Oktober 2016

Yoga for Everybody! Interview mit Kursleiter Sebastian Schnelle

Jeden Dienstagabend von 18 Uhr bis 19 Uhr gibt Sebastian Schnelle auf dem Campus Perspektiven einen Yoga Kurs. Im Interview gibt er über seine Beweggründe Auskunft.

Warum bieten Sie auf dem Campus Perspektiven einen Yoga-Kurs an?
Ich betreue auf dem Campus Perspektiven Kinder und Jugendliche, die alleine in die Schweiz gekommen sind und hier Asyl beantragt haben. Mir ist es wichtig, dass diese jungen Menschen auch ausserhalb ihrer Gruppe soziale Kontakte knüpfen und an der Gesellschaft teilhaben können. Yoga kann in dieser Hinsicht sehr verbindend sein: Es verbindet nach innen und aussen. Ausserdem ist Yoga universell verständlich. Mit Yoga möchte ich dazu beitragen, dass der Campus Perspektiven zu einem lebendigen Treffpunkt in der Region wird.

Seit wann beschäftigen Sie sich mit Yoga?
Ich praktiziere seit über zehn Jahren Yoga. Mit 19 Jahren fing ich an, mich für Meditation zu interessieren, dieser Weg führte mich dann zu Yoga. 2012 schloss ich bei Remo Rittiner die Erstausbildung zum Yoga-Therapeuten ab. 2015 folgte bei Bruno Dietziker der Abschluss als Yoga-Lehrer. Parallel dazu biete ich seit rund vier Jahren therapeutische Einzelstunden und Gruppenunterricht an.

Die Welt des Yoga ist vielfältig und bunt. Wo positionieren Sie sich?
Ich orientiere mich am Asthanga-Yoga, eine Yoga-Praxis, die vom indischen Meister Patthabi Jois begründet wurde. Das Yoga, das ich unterrichte, ist entsprechend dynamisch, körperlich anspruchsvoll und sportlich. Ausserdem baut es auf festgelegten Übungsabfolgen auf.

An wen richtet sich der Yoga-Kurs?
Der Kurs richtet sich an alle Interessierten. Alle sind willkommen und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Informationen zur Anmeldung und zu den Kursgebühren finden Sie auf dem Flyer.

Flyer